Zusatzscheinwerfer

Arbeitsscheinwerfer, Fernscheinwerfer und Nebelscheinwerfer: Die Unterschiede und was in Deutschland gilt

By Agri Lighting team Published 9 min read

In this guide
  1. Arbeitsscheinwerfer, Fernscheinwerfer und Nebelscheinwerfer im Vergleich
  2. Wofür Arbeitsscheinwerfer da sind
  3. Wofür Zusatz-Fernscheinwerfer da sind
  4. Wofür Nebelscheinwerfer da sind
  5. Darf ich Arbeitsscheinwerfer auf der Straße benutzen?
  6. Spot oder Flutlicht beim Arbeitsscheinwerfer
  7. Warum Arbeitsscheinwerfer keine Fern- oder Nebelscheinwerfer ersetzen
  8. Schaltregeln für jede Art
  9. Welche Leuchte brauchen Sie?
  10. Häufige Fragen

Arbeitsscheinwerfer leuchten einen Arbeitsbereich rund um das Fahrzeug aus und dürfen während der Fahrt im Straßenverkehr nicht eingeschaltet sein. Zusatz-Fernscheinwerfer sind zusätzliche Fernlichtscheinwerfer, die weit auf die Straße reichen und beim Abblenden ausgehen müssen. Nebelscheinwerfer werfen ein breites, flaches Licht unter den Nebel und dürfen in Deutschland nur bei erheblicher Sichtbehinderung durch Nebel, Schneefall oder Regen eingeschaltet werden. Nur Fern- und Nebelscheinwerfer haben eine Genehmigung für den Straßenverkehr.

An einer Halterung sehen die drei Arten oft ähnlich aus, deshalb werden sie leicht verwechselt. Sie unterscheiden sich in ihrem Zweck, in der Form der Lichtverteilung, in ihrer Genehmigung, in der vorgeschriebenen Schaltung und darin, wann Sie sie einschalten dürfen. Dieser Ratgeber erklärt die Unterschiede nach deutschen Vorschriften, beantwortet die Frage, ob Arbeitsscheinwerfer auf der Straße genutzt werden dürfen, und erklärt nebenbei Spot und Flutlicht.

Arbeitsscheinwerfer, Fernscheinwerfer und Nebelscheinwerfer im Vergleich

Merkmal Arbeitsscheinwerfer Zusatz-Fernscheinwerfer Nebelscheinwerfer vorne
Zweck Arbeitsbereich, Anbaugerät, Frontlader oder Hof ausleuchten Reichweite des Fernlichts nachts auf freier Strecke erhöhen Fahrbahn im Nahbereich bei Nebel, Schneefall oder starkem Regen ausleuchten
Lichtverteilung Flutlicht, breites Flutlicht, Spot oder Kombination, ohne Hell-Dunkel-Grenze Große Reichweite, eher schmal, ohne Hell-Dunkel-Grenze Breit und flach mit scharfer, waagerechter Hell-Dunkel-Grenze
Genehmigung für den Straßenverkehr Keine für die Fahrbahnbeleuchtung. LED-Ausführungen sollten UN-ECE R10 (EMV) erfüllen Genehmigt als Fernscheinwerfer (UN-ECE R112, R113 oder R98, heute zusammengefasst in R149) Genehmigt als Nebelscheinwerfer (UN-ECE R19, heute in R149)
Im Straßenverkehr zulässig? Nein, nicht während der Fahrt. Nur im Stand bzw. bei der Arbeit, ohne zu blenden Ja, mit dem Fernlicht, wenn niemand geblendet wird Ja, nur bei erheblicher Sichtbehinderung durch Nebel, Schneefall oder Regen
Schaltung Eigener Schalter und Relais, getrennt von der Straßenbeleuchtung Muss beim Abblenden ausgehen Eigener Schalter, unabhängig von den Hauptscheinwerfern
Vorschrift in Deutschland StVZO (lichttechnische Einrichtungen); darf nicht während der Fahrt benutzt werden § 50 StVZO (Scheinwerfer für Fern- und Abblendlicht); § 17 StVO (Abblenden) § 17 Abs. 3 StVO (Benutzung); StVZO (Ausrüstung)

Wofür Arbeitsscheinwerfer da sind

Ein Arbeitsscheinwerfer ist eine Leuchte, die einen Arbeitsbereich ausleuchtet. Die StVZO erlaubt die Ausrüstung von Fahrzeugen mit Arbeitsscheinwerfern, schränkt ihre Benutzung im Straßenverkehr aber deutlich ein.

Am Traktor heißt das: Sie leuchten das Feld rund um die Maschine, das Anbaugerät dahinter, die Frontladerschaufel, die Anhängevorrichtung oder den Hof aus. Arbeitsscheinwerfer sollen viel Licht nahe am Fahrzeug liefern. Sie haben keine Hell-Dunkel-Grenze, die andere Verkehrsteilnehmer schützt, und genau deshalb sind sie nicht für die Fahrbahnbeleuchtung genehmigt.

Arbeitsscheinwerfer gibt es mit vier Lichtverteilungen:

  • Flutlicht: ein breiter Lichtkegel, der eine große Fläche im kurzen bis mittleren Abstand ausleuchtet.
  • Breites Flutlicht: ein noch breiterer, kürzerer Lichtkegel für Arbeiten im Nahbereich, zum Ankuppeln und Rückwärtsfahren.
  • Spot: ein enger, intensiver Lichtkegel, der weiter reicht, aber nur einen Streifen ausleuchtet.
  • Kombination: ein Spot in der Mitte mit Flutlicht zu beiden Seiten, für gemischte Aufgaben.

Ein E-Zeichen auf einem LED-Arbeitsscheinwerfer bedeutet meist eine EMV-Genehmigung nach UN-ECE-Regelung Nr. 10. Der Scheinwerfer sollte also Radio und Elektronik nicht stören. Zu einem straßenzulässigen Haupt- oder Fernscheinwerfer wird der Arbeitsscheinwerfer dadurch nicht.

Wofür Zusatz-Fernscheinwerfer da sind

Ein Zusatz-Fernscheinwerfer ist ein zusätzlicher Scheinwerfer für Fernlicht. Er erhöht Reichweite und Intensität des Fernlichts auf unbeleuchteten Straßen ohne anderen Verkehr. Weil er ein Fernscheinwerfer ist, braucht er eine Genehmigung als Fernscheinwerfer und unterliegt den gleichen Regeln wie Ihre Hauptscheinwerfer im Fernlicht.

Die wichtigste Schaltregel lautet: Fernscheinwerfer müssen sich mit einer Einrichtung ausschalten lassen, die gleichzeitig das Abblendlicht einschaltet, und für zusätzliche Fernscheinwerfer gilt dasselbe. In der Praxis werden Zusatz-Fernscheinwerfer über ein Relais angeschlossen, das vom Fernlichtstromkreis angesteuert wird, sodass sie beim Abblenden sofort ausgehen. Außerdem darf keine Leuchte andere Verkehrsteilnehmer blenden, und nach § 17 StVO muss bei Gegenverkehr und hinter Vorausfahrenden rechtzeitig abgeblendet werden. Zusatz-Fernscheinwerfer dürfen also nie bei Gegenverkehr eingeschaltet bleiben.

Zusatz-Fernscheinwerfer haben einen Spot oder einen etwas breiteren Fernlichtkegel, sind aber immer auf Reichweite ausgelegt. Unsere Ratgeber zu Fernscheinwerfern und Spotscheinwerfern und Zusatz-Fernscheinwerfer und Hauptscheinwerfer im Vergleich gehen auf Lichtverteilungen und Genehmigungen ein.

Wofür Nebelscheinwerfer da sind

Ein Nebelscheinwerfer verbessert die Ausleuchtung der Fahrbahn vor dem Fahrzeug bei Nebel, Schneefall oder starkem Regen. Sein Licht ist breit und flach, mit einer scharfen, waagerechten Oberkante, damit es unter dem Nebel bleibt und nicht in die Augen des Fahrers zurückgeworfen wird. In Deutschland sind Nebelscheinwerfer nicht vorgeschrieben. Sind sie verbaut, müssen sie weiß oder hellgelb leuchten und funktionieren, sonst gibt es bei der Hauptuntersuchung einen Mangel.

Eine Nebelschlussleuchte ist etwas anderes: Sie leuchtet die Fahrbahn gar nicht aus, sondern macht das Fahrzeug bei schlechter Sicht von hinten besser sichtbar. Sie leuchtet rot und hell, darf nicht mit den Bremsleuchten aufleuchten und braucht eine Kontrollleuchte, damit der Fahrer weiß, dass sie eingeschaltet ist.

Die StVO regelt die Benutzung in § 17 Abs. 3: Nebelscheinwerfer dürfen nur bei erheblicher Sichtbehinderung durch Nebel, Schneefall oder Regen eingeschaltet werden. Für die Nebelschlussleuchte ist die Regel strenger: nur bei Nebel mit einer Sichtweite unter 50 Metern. Mehr dazu in unserem Ratgeber Wann Nebelscheinwerfer und Nebelschlussleuchte eingeschaltet werden dürfen.

Nach den Anbauvorschriften der UN-ECE R48, die für typgenehmigte Fahrzeuge gelten, werden Nebelscheinwerfer unabhängig von den Hauptscheinwerfern geschaltet. Sie können sie also zusammen mit dem Abblendlicht verwenden und ausschalten, ohne die Hauptscheinwerfer zu betätigen. Bei Nebel gilt: Abblendlicht und Nebelscheinwerfer, langsamer fahren und ausreichend Abstand halten.

Darf ich Arbeitsscheinwerfer auf der Straße benutzen?

Nicht während der Fahrt. Arbeitsscheinwerfer dürfen in Deutschland nicht während der Fahrt im Straßenverkehr eingeschaltet sein. Im Stand, etwa an einer Arbeitsstelle, dürfen sie zur Ausleuchtung des Arbeitsbereichs verwendet werden, solange sie andere Verkehrsteilnehmer nicht blenden. Weißes Licht nach hinten während der Fahrt ist ohnehin unzulässig, weil es mit einem entgegenkommenden Fahrzeug verwechselt werden kann, und starke Scheinwerfer können blenden.

Planen Sie also so, dass die Arbeitsscheinwerfer ausgehen, bevor Sie auf die öffentliche Straße fahren. Einige praktische Antworten:

Situation Arbeitsscheinwerfer erlaubt?
Nachts mit dem Traktor auf einer Kreisstraße von Feld zu Feld fahren Nein. Abblendlicht verwenden (und Fernlicht, wenn angebracht).
Arbeitsscheinwerfer einschalten, um auf einer unbeleuchteten Gemeindestraße „besser zu sehen“ Nein. Das ist Fahrbahnbeleuchtung mit Leuchten, die während der Fahrt aus sein müssen.
Hintere Arbeitsscheinwerfer an, um während der Straßenfahrt einen Anhänger oder ein Güllefass zu beleuchten Nein. Weißes Licht nach hinten ist während der Fahrt unzulässig und kann mit Scheinwerfern verwechselt werden.
Arbeit auf dem Feld, auf dem Hof oder auf einem Wirtschaftsweg abseits der öffentlichen Straße Ja. Auf privatem Gelände sind Arbeitsscheinwerfer kein Problem.
Arbeit auf einem Feld direkt an einer öffentlichen Straße Ja, aber die Scheinwerfer von der Straße weg richten, damit vorbeifahrende Fahrer nicht geblendet werden.
Auf oder neben der öffentlichen Straße stehen, um ein Gerät anzukuppeln oder eine Panne zu beheben Im Stand grundsätzlich ja, zur Ausleuchtung des Arbeitsbereichs, aber nur, wenn niemand geblendet wird. Sichern Sie die Stelle zusätzlich mit Warnblinkanlage und Warndreieck, und fahren Sie wenn möglich zuerst von der Straße herunter.

Zusätzliche Beleuchtung darf nur angebaut werden, soweit die StVZO sie zulässt. Lassen Sie sich vor dem Anbau von Spotscheinwerfern oder anderen Zusatzleuchten fachlich beraten und informieren Sie Ihre Versicherung.

Die sicherste Gewohnheit ist einfach: Alle Arbeitsscheinwerfer ausschalten, bevor Sie vom Hof oder vom Feld auf die Straße fahren. Ein separater, deutlich gekennzeichneter Schalter für die Arbeitsscheinwerfer hilft dabei. Das Gleiche gilt für LED-Lichtleisten aus dem Offroad-Bereich. Im Straßenverkehr fallen sie unter die allgemeinen Regeln zu Genehmigung, Lichtfarbe, Blendung und Arbeitsscheinwerfern. Siehe Sind LED-Lichtleisten im Straßenverkehr erlaubt?.

Spot oder Flutlicht beim Arbeitsscheinwerfer

Ein Spot-Arbeitsscheinwerfer bündelt sein Licht in einem engen Kegel von etwa 10 bis 30 Grad, der weit reicht, aber nur einen schmalen Streifen ausleuchtet. Ein Flutlicht-Arbeitsscheinwerfer verteilt sein Licht über einen breiten Kegel von etwa 40 Grad und mehr, der eine große Fläche nahe der Maschine ausleuchtet.

  • Flutlicht wählen für die Feldausleuchtung vom Kabinendach, Arbeiten mit Heckanbaugeräten, Ankuppeln, Rückwärtsfahren und Hofarbeiten.
  • Spot wählen, um das Ende eines Spritzgestänges, den Rand eines Mähdrescherschneidwerks oder die entfernte Seite eines breiten Geräts zu erreichen.
  • Kombination wählen für Front- und Frontladerarbeiten, bei denen Sie etwas Reichweite und etwas Breite wollen.

Ein Spot-Arbeitsscheinwerfer bleibt ein Arbeitsscheinwerfer. Ein enger Lichtkegel macht ihn nicht zum Fernscheinwerfer, und er ist nicht für die Fahrbahnbeleuchtung genehmigt.

Warum Arbeitsscheinwerfer keine Fern- oder Nebelscheinwerfer ersetzen

Für den Straßenverkehr genehmigte Leuchten werden anhand strenger Lichtverteilungen geprüft. Ein Abblendscheinwerfer und ein Nebelscheinwerfer müssen das Licht unter einer Hell-Dunkel-Grenze halten, damit der Gegenverkehr nicht geblendet wird. Ein Zusatz-Fernscheinwerfer wird als Fernscheinwerfer geprüft und muss beim Abblenden ausgehen. Arbeitsscheinwerfer werden auf nichts davon geprüft. Sie sollen möglichst viel Licht auf einen Arbeitsbereich bringen, und genau das macht sie auf der Straße gefährlich für andere Fahrer.

Manche Leuchten haben mehrere Funktionen, zum Beispiel ein Arbeitsscheinwerfer mit integrierter, genehmigter Begrenzungs- oder Blinkleuchte oder ein als Fernscheinwerfer genehmigter Scheinwerfer, der sich auch für Arbeiten abseits der Straße eignet. Prüfen Sie die Genehmigungszeichen auf der Streuscheibe. Im Straßenverkehr ist nur die genehmigte Funktion zulässig. Deutschland erkennt EU-Genehmigungszeichen („e“) und UN-ECE-Prüfzeichen („E“) aller Länder an, daneben die nationale Bauartgenehmigung (Wellenlinie mit K-Nummer).

Schaltregeln für jede Art

Arbeitsscheinwerfer

Schließen Sie Arbeitsscheinwerfer über einen eigenen Schalter und ein Relais an, getrennt von den Stromkreisen der Straßenbeleuchtung. Eine über die Zündung geschaltete Versorgung verhindert, dass sie bei abgezogenem Schlüssel eingeschaltet bleiben.

Zusatz-Fernscheinwerfer

Schließen Sie Zusatz-Fernscheinwerfer über ein Relais an, das vom Fernlichtstromkreis angesteuert wird, auf Wunsch mit einem zusätzlichen Schalter, mit dem Sie wählen, ob sie mit dem Fernlicht angehen. Beim Abblenden müssen sie ausgehen.

Nebelscheinwerfer vorne

Schließen Sie Nebelscheinwerfer über einen eigenen Schalter an, unabhängig von den Hauptscheinwerfern, damit sie bei Nebel zusammen mit dem Abblendlicht verwendet und separat ausgeschaltet werden können.

Nebelschlussleuchten

Schließen Sie Nebelschlussleuchten über einen Schalter mit Kontrollleuchte im Armaturenbrett an. Sie dürfen nicht mit den Bremsleuchten aufleuchten.

Welche Leuchte brauchen Sie?

  • Feld, Anbaugerät, Frontlader oder Hof ausleuchten: Arbeitsscheinwerfer. Sehen Sie sich unsere Arbeitsscheinwerfer an.
  • Mehr Reichweite nachts auf unbeleuchteten Straßen: genehmigte Zusatz-Fernscheinwerfer.
  • Fahrbahnrand bei Nebel, Schneefall oder starkem Regen sehen: genehmigte Nebelscheinwerfer.
  • Im Nebel von hinten gesehen werden: eine Nebelschlussleuchte.

Zusatz-Fernscheinwerfer und Nebelscheinwerfer finden Sie in unserem Sortiment Zusatzscheinwerfer. Prüfen Sie die Genehmigungszeichen jeder Leuchte, die Sie im Straßenverkehr nutzen wollen.

Häufige Fragen

Darf ich in Deutschland Arbeitsscheinwerfer auf der Straße benutzen?

Nicht während der Fahrt. Arbeitsscheinwerfer dürfen im Straßenverkehr nicht während der Fahrt eingeschaltet sein. Im Stand dürfen sie einen Arbeitsbereich ausleuchten, solange niemand geblendet wird. Weißes Licht nach hinten während der Fahrt ist ebenfalls unzulässig.

Was ist der Unterschied zwischen Nebelscheinwerfern und Arbeitsscheinwerfern?

Nebelscheinwerfer sind für den Straßenverkehr genehmigte Leuchten mit breitem, flachem Licht und scharfer Hell-Dunkel-Grenze, die nur bei erheblicher Sichtbehinderung durch Nebel, Schneefall oder Regen eingeschaltet werden dürfen. Arbeitsscheinwerfer haben keine Hell-Dunkel-Grenze und keine Genehmigung für die Fahrbahnbeleuchtung und dienen nur zur Ausleuchtung eines Arbeitsbereichs. Sie können einander nicht ersetzen.

Was ist der Unterschied zwischen Zusatz-Fernscheinwerfern und Arbeitsscheinwerfern?

Zusatz-Fernscheinwerfer sind genehmigte zusätzliche Fernlichtscheinwerfer, die die Fahrbahnbeleuchtung nachts erweitern und beim Abblenden ausgehen müssen. Arbeitsscheinwerfer leuchten einen Arbeitsbereich um das Fahrzeug aus und müssen während der Fahrt auf öffentlichen Straßen ausgeschaltet sein. Ein Spot-Arbeitsscheinwerfer ist kein Fernscheinwerfer, auch wenn die Lichtverteilung ähnlich ist.

Sind Spot-Arbeitsscheinwerfer dasselbe wie Fernscheinwerfer?

Nein. Ein Spot-Arbeitsscheinwerfer und ein Zusatz-Fernscheinwerfer können beide einen engen Lichtkegel mit großer Reichweite erzeugen, aber nur der Fernscheinwerfer hat eine Genehmigung als Fernlicht für den Straßenverkehr und ist so geschaltet, dass er beim Abblenden ausgeht. Ein Spot-Arbeitsscheinwerfer ist nur für Arbeiten abseits der Straße gedacht.

Brauchen Arbeitsscheinwerfer ein E-Zeichen?

Ein E-Zeichen auf einem LED-Arbeitsscheinwerfer zeigt meist eine Genehmigung nach UN-ECE R10 für elektromagnetische Verträglichkeit, die das Risiko von Störungen an Radio, GPS und Fahrzeugelektronik senkt. Für jeden Arbeitsscheinwerfer am Fahrzeug ist das empfehlenswert, für die Fahrbahnbeleuchtung zulässig wird die Leuchte dadurch aber nicht.

AL

Written by the Agri Lighting team

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